Majulah Singapura
Montag, Juni 26, 2006
Freitag, Juni 16, 2006
Abschied...
Nach zwei Monaten an der Schule ist heute mein letzter Arbeitstag gewesen, da die Sommerferien begonnen haben. Ich dachte nicht, dass es so schwer sein würde, aber: Abschied tut weh, wie ich heute feststellen musste! Obwohl es manchmal Zeiten gab, in denen meine Geduld mit den Kleinen auf eine harte Probe gestellt werden musste, war ich doch unendlich traurig heute! Die Kinder waren so süß und haben uns kleine Geschenke gemacht und uns so lieb mit Drücken, Herzen und Küssen verabschiedet. Auch hatten wir nach der offiziellen Schulzeit noch ein Lehrer-Mitarbeiter-Abschiedsessen, bei dem ich doch gemerkt hat, wie gerne ich dort gearbeitet habe und was man für eine schöne Zeit hatte. Leider wurde ich sogar nach vorne geholt und ich musste mich durch ein Mikro für die netten Abschiedsworte und die Flasche Sekt bei meinem Chef bedanken (Jeder weiß, wie unangenehm so etwas sein kann!). Vollgesudelt von kleinen, dreckigen Kinderhänden und schweissnass habe ich wahrscheinlich ein super Bild abgegeben. Naja, wenigstens hat es sich gelohnt! Die Flasche wird direkt mal wieder heute Abend auf einer Plaza-Abschiedsparty gekillt ; )
Jetzt habe ich noch genau zwei Wochen um Urlaub zu machen, bevor wir wieder nach Hause kommen. Leider spielt das Wetter im Moment nicht so mit. Meine Pläne, jeden Tag nach Sentosa zu fahren um mich am Strand zu bräunen, werden leider im Moment von dicken Wolken, Regenschauern und Gewitter durchkreuzt! Wenn das so weitergeht, werdet ihr wohl eher mich anstatt ich euch mit einer schönen, knackigen Sommerbräune neidisch machen...

Diese kleinen, niedlichen Kinder, die hier so friedlich erscheinen, habe ich mit Mariam "betreut". Mariam ist die junge, attraktive Dame auf dem naechsten Foto.

Mariam

Im Klassenzimmer
Jetzt habe ich noch genau zwei Wochen um Urlaub zu machen, bevor wir wieder nach Hause kommen. Leider spielt das Wetter im Moment nicht so mit. Meine Pläne, jeden Tag nach Sentosa zu fahren um mich am Strand zu bräunen, werden leider im Moment von dicken Wolken, Regenschauern und Gewitter durchkreuzt! Wenn das so weitergeht, werdet ihr wohl eher mich anstatt ich euch mit einer schönen, knackigen Sommerbräune neidisch machen...

Diese kleinen, niedlichen Kinder, die hier so friedlich erscheinen, habe ich mit Mariam "betreut". Mariam ist die junge, attraktive Dame auf dem naechsten Foto.


Mariam


Im Klassenzimmer
Mittwoch, Juni 14, 2006
Auf arabische Art...
Gestern Abend waren wir das erste Mal bei einem Araber essen. (Wir wohnen auch praktisch direkt gegenüber der "Arab-Street" - Für einige Leute wird das ein Begriff sein.)
Das ist also ein arabisches Viertel, in dem man sich wirklich fühlt wie im Orient. Sehr schöne typische Häuser, prachtvolle Moscheen und es spielt sich halt viel auf der Straße ab. Wir sind in ein kleines Restaurant namens Ambrosia gegangen. Bevor wir eintreten durften, mussten wir uns erstmal unserer Schuhe entledigen. Wir sind also durch das ganze Restaurant bis nach oben ohne Schuhe gelaufen und haben uns dann an mehrere kleine Tische gesetzt, an denen wir, wie ihr sehen könnt, nicht auf Stühlen sondern auf dem Boden sitzen.

"Restaurant"

Alle sehr hungrig warten wir auf das Essen...
Für mich war es sehr schwer einzuschätzen, was wohl gut schmecken könnte und was halt gar nicht mein Fall wäre. Ich habe mich dann für etwas entschieden, was wie ein Rösti aussah. Kartoffel, Zwiebeln und Feta in eins gebacken auf Couscous. Ich war total überrascht, weil es so lecker war und ein bißchen an das Essen zu Hause erinnert hat.
Übrigens darf man generell in arabischen Restaurants keinen Alkohol trinken. Es gab also weder Bier noch Wein zum Essen. Um so etwas zu trinken, hätte man in einen speziellen Raum gehen müssen.

Nicht dass wir uns nach dem Essen irgendwie gehen lassen wuerden...
Das ist also ein arabisches Viertel, in dem man sich wirklich fühlt wie im Orient. Sehr schöne typische Häuser, prachtvolle Moscheen und es spielt sich halt viel auf der Straße ab. Wir sind in ein kleines Restaurant namens Ambrosia gegangen. Bevor wir eintreten durften, mussten wir uns erstmal unserer Schuhe entledigen. Wir sind also durch das ganze Restaurant bis nach oben ohne Schuhe gelaufen und haben uns dann an mehrere kleine Tische gesetzt, an denen wir, wie ihr sehen könnt, nicht auf Stühlen sondern auf dem Boden sitzen.

"Restaurant"


Alle sehr hungrig warten wir auf das Essen...

Für mich war es sehr schwer einzuschätzen, was wohl gut schmecken könnte und was halt gar nicht mein Fall wäre. Ich habe mich dann für etwas entschieden, was wie ein Rösti aussah. Kartoffel, Zwiebeln und Feta in eins gebacken auf Couscous. Ich war total überrascht, weil es so lecker war und ein bißchen an das Essen zu Hause erinnert hat.
Übrigens darf man generell in arabischen Restaurants keinen Alkohol trinken. Es gab also weder Bier noch Wein zum Essen. Um so etwas zu trinken, hätte man in einen speziellen Raum gehen müssen.

Nicht dass wir uns nach dem Essen irgendwie gehen lassen wuerden...
Dienstag, Juni 13, 2006
WM-Fieber!
So, nun ist die Fußballsaison also eröffnet! Ich hoffe, ihr in Deutschland habt genauso gut `reingefeiert wie wir! Unser Mitbewohner Tobi arbeitet bei Volkswagen und VW hat am letzten Freitag eine kleine WM-Eröffnungsparty veranstaltet. Netterweise hat uns Tobi mehrere Einladungskarten für dieses Event geschenkt! Es fand in einer Location namens "The Cage" in der Nähe des Stadions hier in Singapur statt. Da das richtige Spiel bei uns erst um 00.00 Uhr übertragen wurde, haben verschiedene Firmen vorher Mannschaften gebildet und sind freundschaftlich gegeneinander angetreten. Anschließend wurde dann das Eröffnungsspiel auf einer Großleinwand übertragen.
Präpariert wurden unsere Sitzplätze mit Pringles-Chips, Rosinen, Trillerpfeifen und sonstigem Kram, mit dem man gut Stimmung machen kann.
Es wurde deutsches Essen, lecker Weißbier und Wein serviert so viel wie man wollte und natürlich alles ganz umsonst für die geladenen Gäste ; ) Das war wirklich ganz herrlich!!
Lustigerweise waren auch Reporter der Singapurer Tageszeitung vor Ort, die Fotos von den verrückten, feiernden Deutschen machen sollten ; ) Aber seht selbst:

Unsere Plaza-Leute in Action...

...in der Tageszeitung
Präpariert wurden unsere Sitzplätze mit Pringles-Chips, Rosinen, Trillerpfeifen und sonstigem Kram, mit dem man gut Stimmung machen kann.
Es wurde deutsches Essen, lecker Weißbier und Wein serviert so viel wie man wollte und natürlich alles ganz umsonst für die geladenen Gäste ; ) Das war wirklich ganz herrlich!!
Lustigerweise waren auch Reporter der Singapurer Tageszeitung vor Ort, die Fotos von den verrückten, feiernden Deutschen machen sollten ; ) Aber seht selbst:

Unsere Plaza-Leute in Action...


...in der Tageszeitung
Sonntag, Juni 11, 2006
Massage extrem
Nach der entspannenden Erfahrung vom letzten Sonntag sind wir heute wieder in Chinatown zur Fußreflexzonen-Massage gewesen. Da gibt es eine Mall, in der ungefähr 50 Massagestudios sind. Im Gegensatz zu meiner ersten - von meiner Seite sehr naiven - Massageerfahrung hier in Singapore vor ca. 2 Monaten sind diese Läden seriös und bieten keine "special services" an. Aber die Massage heute war alles andere als entspannend. Während auf Frauen anscheinend etwas mehr Rücksicht genommen wird, wollte mein Masseur mir mal richtig zeigen, wo's lang geht. Auf die Frage, ob's nicht auch ein bisschen softer geht, meinte er nur immer: Man, enjoy the pain!!! (Genieße den Schmerz). Hätte ihm am liebsten eine reingehauen und das gleiche gesagt. Das waren 45 Minuten zwischen lachen und weinen!!!
Na ja, es gibt ja noch 49 andere Studios, die wir ausprobieren müssen...
Na ja, es gibt ja noch 49 andere Studios, die wir ausprobieren müssen...
Mittwoch, Juni 07, 2006
Sonntag, Juni 04, 2006
Hanoi
Hier noch ein paar Fotos zu Hanoi.

Typische Landschaft

Typische Haeuserfront
Ist zwar schon ein paar Wochen her, aber was solls. Die Stadt ist wirklich sehr cool, das erste Mal richtig Asien. Vergleichbar wenig Touristen, dafuer umso mehr Motorräder. Ist wirklich eine Überwindung, sich über die Straße zu trauen, denn der Strom der Mopeds reißt niemals ab. Wichtigste Regeln: 1.) Keine Schwäche zeigen und Straße mit konstanter Geschwindigkeit überqueren. 2.) Regel 1 mißachten, wenn etwas größeres als ein Motorrad kommt.

Mopeds
Am ersten Abend gings dann nur noch was essen und trinken. Nur soviel dazu, für 10$ kann man hier ca. 100 Bier kriegen (auch wenns etwas fragwürdig schmeckt). Das Froschragout war dafür überraschend gut. Ebenso der Schlangen- und Skorpionwein (nein, kein Fake!!!)

Froschragout

Schlangenwein
Samstag waren wir dann an der Küste - Halong Bay. Wirklich sehr beeindruckend. Haben uns ein Boot gemietet und bei Seafood und Dosenbier durch die Gegend schippern lassen.

Wir auf Boot

Halong Bay
Auf dem Rückweg haben wir dann noch an einer typischen Arbeitsstätte angehalten. Hier wird die Frage beantwortet, wo die enggeknüpften Teppiche herkommen.

Flinke Kinderhaende
Sonntag waren wir dann noch beim einzigen echten Sightseeing-Highlight in Hanoi - dem Ho Chi Minh-Mausoleum. Man musste ziemlich lange anstehen, aber dafür war es dann auch richtig langweilig. Die sozialistische Atmosphäre saugt man schnell in sich auf.

Roter Pete
Zum Abschluss noch ein kleines Rätsel an die, die die Antwort nicht kennen. Warum ist diese Frau so vermummt?

Frau ohne Gesicht

Typische Landschaft


Typische Haeuserfront

Ist zwar schon ein paar Wochen her, aber was solls. Die Stadt ist wirklich sehr cool, das erste Mal richtig Asien. Vergleichbar wenig Touristen, dafuer umso mehr Motorräder. Ist wirklich eine Überwindung, sich über die Straße zu trauen, denn der Strom der Mopeds reißt niemals ab. Wichtigste Regeln: 1.) Keine Schwäche zeigen und Straße mit konstanter Geschwindigkeit überqueren. 2.) Regel 1 mißachten, wenn etwas größeres als ein Motorrad kommt.

Mopeds

Am ersten Abend gings dann nur noch was essen und trinken. Nur soviel dazu, für 10$ kann man hier ca. 100 Bier kriegen (auch wenns etwas fragwürdig schmeckt). Das Froschragout war dafür überraschend gut. Ebenso der Schlangen- und Skorpionwein (nein, kein Fake!!!)

Froschragout


Schlangenwein

Samstag waren wir dann an der Küste - Halong Bay. Wirklich sehr beeindruckend. Haben uns ein Boot gemietet und bei Seafood und Dosenbier durch die Gegend schippern lassen.

Wir auf Boot


Halong Bay

Auf dem Rückweg haben wir dann noch an einer typischen Arbeitsstätte angehalten. Hier wird die Frage beantwortet, wo die enggeknüpften Teppiche herkommen.

Flinke Kinderhaende

Sonntag waren wir dann noch beim einzigen echten Sightseeing-Highlight in Hanoi - dem Ho Chi Minh-Mausoleum. Man musste ziemlich lange anstehen, aber dafür war es dann auch richtig langweilig. Die sozialistische Atmosphäre saugt man schnell in sich auf.

Roter Pete

Zum Abschluss noch ein kleines Rätsel an die, die die Antwort nicht kennen. Warum ist diese Frau so vermummt?

Frau ohne Gesicht
Samstag, Juni 03, 2006
Abschiedsparty
Immer wenn irgendwelche Praktikanten oder Trainees aus unserem Plaza-Komplex ausziehen (ich hatte berichtet, dass hier unzählige wohnen), wird eine Abschiedsparty in der jeweiligen Wohnung gefeiert. Da unsere liebe Mitbewohnerin Nina am Sonntag nach Hause fliegt, wurde dieses Mal unsere Wohnung als Partystätte missbraucht...
Witzigerweise ist Tradition , dass unser Vermieter Dr. Tham, wenn er denn eingeladen wird, Satayspieße, Erdnusssoße und Reiskuchen als Abschiedsgeschenk vorbeibringt. Bei jedem! Ihm gehören unzählige Wohnungen im Plaza und wenn man bedenkt, dass er oft Ärger mit seinen Mietern hat (es ist irgendwas kaputt, es wird irgendwas gebraucht, die Mieter wollen die Miete drücken usw.), ist dies schon eine sehr nette Geste!
Naja, die Party war witzig und warum sollte es bei uns gestern anders gewesen sein als sonst: um 00.30 Uhr kamen die Securitys und haben uns mit der Polizei gedroht, weil wir zu laut waren. Auch wenn hier hunderte Praktikanten wohnen, vereinzelt wohnen auch Einheimische auf den Etagen und fühlen sich regelmäßig durch solche Ausschreitungen gestört. Die Securitys sind auch schon total angenervt, da nahezu jede Woche irgendwer auszieht...

Der Blick vom Flur in unsere Wohnung.

Das ist unsere Hamburger-Perle Nina und die leckeren Satayspiesse!

Irgendwann wurde es ziemlich heiss, da wir in der Kueche leider keine Klimaanlage haben...wie man auch sieht ; )

x
Witzigerweise ist Tradition , dass unser Vermieter Dr. Tham, wenn er denn eingeladen wird, Satayspieße, Erdnusssoße und Reiskuchen als Abschiedsgeschenk vorbeibringt. Bei jedem! Ihm gehören unzählige Wohnungen im Plaza und wenn man bedenkt, dass er oft Ärger mit seinen Mietern hat (es ist irgendwas kaputt, es wird irgendwas gebraucht, die Mieter wollen die Miete drücken usw.), ist dies schon eine sehr nette Geste!
Naja, die Party war witzig und warum sollte es bei uns gestern anders gewesen sein als sonst: um 00.30 Uhr kamen die Securitys und haben uns mit der Polizei gedroht, weil wir zu laut waren. Auch wenn hier hunderte Praktikanten wohnen, vereinzelt wohnen auch Einheimische auf den Etagen und fühlen sich regelmäßig durch solche Ausschreitungen gestört. Die Securitys sind auch schon total angenervt, da nahezu jede Woche irgendwer auszieht...

Der Blick vom Flur in unsere Wohnung.


Das ist unsere Hamburger-Perle Nina und die leckeren Satayspiesse!


Irgendwann wurde es ziemlich heiss, da wir in der Kueche leider keine Klimaanlage haben...wie man auch sieht ; )


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